Gerade im Büro sind die klimatischen Bedingungen in aller Regel nicht besonders günstig – Staub, schwankende Temperaturen, Mangel an Licht und trockene Luft durch Heizungen und Klimaanlagen sind keine idealen Voraussetzungen für eine konzentrierte Arbeit. Heizungsluft und Elektrosmog durch stylische Handys, Computer und weitere Bürogeräte machen den Menschen zu schaffen, die sich den ganzen Tag in den davon betroffenen Räumen aufhalten. Sie fühlen sich in einem solchen Klima unwohl und entwickeln nicht selten Augenreizungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen sowie Anfälligkeiten für Grippe usw. entwickeln. Pflanzen können hier Abhilfe schaffen, indem sie helfen, das Klima zu verbessern.

Durch bestimmte Enzyme filtern Pflanzen Schadstoffe aus der Luft bzw. bauen Schadstoffe ab. Zudem befeuchten Sie die Luft und reichern die Atemluft mit Sauerstoff an. Allein der Anblick gut gepflegter Pflanzen wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Pflanzen schaffen eine freundliche und behagliche Atmosphäre. So tragen Pflanzen zum Wohlbefinden und damit zur Konzentrationsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeiter bei. Statistiken haben gezeigt, dass Mitarbeiter, die einen kleinen “Dschungel” in ihrem Büro halten, geringere krankheitsbedingte Fehlzeiten aufweisen als ihre pflanzenlosen Kollegen.

Welche Pflanzen eignen sich am besten?
Wählen Sie vor allem Pflanzen, die durch ein großes Blattwerk viel Feuchtigkeit produzieren, wie zum Beispiel der klassische Gummibaum oder auch elegante und großblättrige Palmenarten. Auch die Clivie, das Fensterblatt, Zyperngras, Farne, der Ficus Benjamini, die Grünlilie oder Kletterpflanzen wie Efeu eignen sich gut für das Büro.

Generell gilt, dass Sie die Pflanzen nicht in unmittelbare Heizungsnähe stellen sollten und je nach Pflanzenart ausreichend Licht, Wärme und Wasser zur Verfügung stehen sollte. Informieren Sie sich über die Bedürfnisse der von Ihnen gewählten Pflanzenart, liegt beim Kauf nicht ohnehin eine Pflegeanleitung bei.

Ideal für das Büro ist die Pflanzung in Hydrokultur, da die Pflanzen deutlich seltener bewässert werden müssen als in herkömmlichem Pflanzsubstrat oder Erde. So überstehen sie leicht die Wochenenden oder die Urlaube der pflegenden Person. Mit Hilfe eines Wasserstandsanzeigers in einem Hydrokulturgefäß ist zudem zu erkennen, wann eine Pflanze wieder frisches Wasser benötigt. Aber Vorsicht: Die Abstände, mit denen Wasser nachgefüllt werden muss, können so groß sein, dass das auch leichter vergessen wird als ein tägliches Gieß-Ritual.

Falls Sie in einem Großraumbüro arbeiten, oder eine größere Firma mit vielen Büros sind, beraten wir sie gern.